Sonntag, 13. Juni 2010

Erdbeben in Japan

Hallo :)

Es ist Mitte Juni und ab Morgen beginnt die Regenzeit in Japan. Das bedeutet, mindestens die Hälfte der Woche regnet es und dazwischen ist es bewölkt und schwül-heiß . Der Zustand hält normalerweise einen ganzen Monat an, aber die Regenzeit ist dieses Jahr "spät" dran und irgendwie spielt überhaupt das ganze Wetter verrückt....
Die Chancen stehen also gut, dass der Zustand nicht so lange andauert, als normal. Ich hoffe es zumindest.

Jedenfalls bebte heute Mittag - sozusagen zur Begrüßung der Regenzeit- ein weiteres Mal die Erde in Japan. Ich war gerade gemütlich beim Essen als ich mitsamt Schreibtischstuhl anfing hin- und herzurollen (nur minimal). Der Tisch und die Schränke haben auch gewackelt, aber Gott sei dank hielt das Beben nur wenige Sekunden an.

Ich hab mich danach gleich schlau gemacht, wie stark das Beben war und wo das Epizentrum lag. Darüber bekommt man wenige Minuten nach dem Beben bereits Infos von der Japan Meteorological Agency und das ganze sieht dann so aus:

Jaah, man sieht fast nix vor lauter Punkten. Daher kurz zur Erklärung: Das Zentrum lag vor der Küste Japans, (viel) weiter nördlich als Tokyo. Die Punkte zeigen die einzelnen Messtationen an, die über Japan verteilt sind (ganz schön viele was?)
Wie Stark das Beben war und wo genau es stattfand zeigt folgende Tabelle:


Anschließend folgt eine endlose Tabelle, die anzeigt was jede einzelne Messtation in Japan genau gemessen hat. Zusammenfassend konnte ich da ablesen, dass das Beben in Saitama und Tokyo noch die Stärke 2 hatte.

Wenn ihr Lust habt noch mehr über Japan und Erdbeben (oder andere Phänomene) herauszufinden, dann surft doch mal durch die Seite der Agency. Der Link dazu: http://www.jma.go.jp/jma/indexe.html

Das wars auch schon wieder :)
Bis zum nächsten Mal- hoffentlich Erdbebenfrei ;)

Sonntag, 30. Mai 2010

Jetzt ist es doch tatsächlich schon Ende Mai.

In zwei Monaten bin ich schon wieder zu hause in good old Germany und genieße gutes deutsches Brot ...*yamyamyam*

Die Unterschiede zu der japanischen Variante sind doch so enorm, dass ich hier und jetzt darüber mal genauer berichten will, dh vor allem von der Mensa der Sophia University (die ist nämlich auch ganz anders als deutsche Mensen).

Es geht schon einmal damit los, dass man im Internet oder am Aushang keinerlei Hinweise darauf findet, was es heute zu essen gibt. Es gibt nämlich kein Aushang. Stattdessen gibt es ein Schaukasten mit Bilder, Schildchen und Essensattrappen.
Der Schaukasten zeigt das ganze Menü an, das nicht wie in Deutschland, jeden Tag wechselt. Es gibt vielmehr jeden Tag die selben 10 Sorten Soba-, Ramen- oder Udonnudelsuppen (je mit unterschiedlicher Mixtur und Beilage), Curry in verschiedenen Ausfertigungen und ein oder zwei "daily bowls". Die bowls sind Gerichte mit Reis, die in einer Art großen Müslischüssel angerichtet werden- bowls eben ;)
Die bowls sind die einzigen Gerichte die sich täglich ändern.

Der ganze Speiseplan sieht dann so aus:

Hat man sich dann für sein Essen entschieden kauft man das Gericht vorab als Ticket am Automaten:


Das is ein bisschen knifflig, weil sämliche Namen nur auf japanisch da stehen, aber man gewöhnt sich dran ;)

Hat man dann sein Ticket gehts damit rein in die eigentliche Mensa und man stellt sich an die Schlange an, die die richtige Ticketnummer hat. An der Theke gibt man dann sein Ticket ab und bekommt im Austausch sein Essen.

Der Rest ist genauso, wie in den deutschen Mensen.
Der einzige weitere Unterschied ist, dass die Sophia 3 oder 4 Mensen hat. Die Mensa, in der ich meistens esse, befindet sich im 5. Stock eines 17-stöckigen Gebäudes. Der Vorteil dieser Mensa ist, dass sie eine Terasse im 6. Stock hat, auf der man draußen essen kann, mit einer wahnsinns-skyline von Shinjuku im Hintergrund ;)

Da macht das Essen gleich viel mehr Spaß oder?
Das wars leider schon ;) Bis demnächst ^.^

Sonntag, 16. Mai 2010

Hallo mal wieder :)

Nachdem ich nun fast eine Woche frei hatte, gehts wieder voll mit Unistress los. Aber ich fang mal ganz vorne an ^.^

Anfang Mai ist in Japan die "golden week". In einer Woche liegen 4 Feiertage und ein Wochenende so hintereinander, dass jeder Japaner quasi eine ganze Woche frei hat, ohne Urlaub nehmen zu müssen (Außer vielleicht einen Brückentag).

Die Feiertage sind: der Showa-Tag (Showa ist der Name eines Kaisers), der Tag der Verfassung, der "grüne" Tag (an dem alle auf der Straße Müll aufsammeln und putzen) und last but not least der Tag der Kinder.

Ich hatte auch Unifrei und hab mit ein paar Freunden Tagesausflüge gemacht. Ich war einen Tag lang in Kamakura, das südlich von Tokyo direkt am Meer liegt. Bekannt ist es aber für seinen Daibutsu (Großen Buddha).
Eine Statue von 30m Höhe.
Das schöne an dem Ausflug war einmal, dass wir ganz viel warn und es einen Waldweg zum Buddha gibt. Einmal wieder ein wenig Natur zu erleben war wirklich sehr erholsam- obwohl es gerade wegen der golden week seeeehr voll war.

Dann war ich noch einen Tag lang am Strand mit ausschließlich deutschen Austauschlern. Jeder hatte was selbstgemachtes oder gekauftes zum große Picknick beigesteuert (ich hatte Frikadellen gemacht). Es war schön warm, aber das Wasser ist doch noch zu kalt, war nur mit den Füßen drin ;)

Am Dritten Tag war ich mit 3 Mädels ans Randgebiet Tokyos gefahren zum Minka-en. Das ist ein Freilichtmuseum in dem alte japanische Bauernhäuser aus verschiedenen Epochen und Regionen ausgestellt sind. Sie alle sind noch echt gut in Schuss und einige werden noch befeuert und eines als Gaststätte betrieben.
Ein netter Opa hat sich uns als Guide angenommen (er macht das als Zeitvertreib ehrenamtlich) und uns sehr viel über die Bauweise und die frühe erdbebensichere Konstruktion der Bauernhäuser erklärt. Unglaublich wie "weit" die doch damals schon waren.
(@ Florian S.: Ich erklär dir das alles sehr gerne mal bei einem Glas Wein ;) )












Schließlich habe ich mir auch noch etwas Auszeit gegönnt, denn das Schlechte an der golden week ist, dass es bis zu den Ferien keinen einzigen Feiertag mehr gibt- zumindest an der Sophia :(
Jetzt heißt es arbeiten und arbeiten.
Ach ja, über einen guten Freund habe ich eine Tutorstelle bekommen. Ich trainiere einmal pro Woche Aussprache und Betonung der Erstis. Am Schwierigsten fällt ihnen noch das r vom l zu unterscheiden und ö, ü und o auseinander zu halten ^.^ Aber es wird, sie strengen sich sehr an und es macht sehr viel Spaß.

Bis demnächst WW :)


Samstag, 24. April 2010

Ikebana im DK House

Hallo zuhause :)

Heute hatten wir im Wohnheim eine Ikebanavorführung. Für alle, die sich unter Ikebana nichts vorstellen können, ganz kurz eine Erklärung:
Ikebana ist die Kunst des Blumensteckens und mindestens genauso geachtet wie Kalligraphie.

Wir hatten heute nicht nur ein paar "Meister" im Haus, die uns ihr Können demonstriert haben, sondern wir durften auch selbst etwas stecken. Dabei werden nicht - wie bei uns üblich - schöne Kränze und Sträuße hergestellt, sondern Ikebana versucht mit ganz wenigen Zweigen Harmonie und Ästhetik hervorzurufen.

Es gibt sicher zig Regeln, die zu beachten sind, aber ich finde, es hat trotzdem Spaß gemacht. Ganz nebenbei ist es natürlich toll, dass unser Wohnheim solche workshops überhaupt anbietet. Zu Neujahr hatten wir erst einen Kalligraphiekurs. Die Kunstwerke von diesem workshop hängen noch immer in der Küche.









Das vordere Gesteck ist von mir *stolz*
Es gab dazu eine genau Anleitung, welche Zweige in welchem Winkel wie hoch aus der Schale herausragen müssen. Die Meisterin konnte das alles per Augenmaß, ich würde wahrscheinlich ein Lineal benötigen.


Ein Patchwork aus den Kalligraphien der Dk-ler.
Von mir sind 2, einmal der längliche Banner ganz oben rechts (Winter-Frühling- Sommer- Herbst). Und das dritte von links oben (Gesundheit). Alles klar? ^^



Samstag, 10. April 2010

There and back again

Hallo Leute :)

nachdem ich jetzt fast 2 Monate wieder heimatliche Luft schnappen konnte, bin ich nun seit gut 2 Wochen wieder im Land der aufgehenden Sonne.

Wie die meisten ja wissen, hab ich mit meiner Mama und deren Freund 2 Wochen Urlaub gemacht. Wir waren in Kyoto, Himeji (dort gibt es Japans älteste und größte Burg), Nara, Ise (dort ist Japans heiligster Schrein, der der Sonnengöttin geweiht ist) und natürlich Tokyo.

Es war echt ein toller Urlaub und die Haupt-Sehenswürdigkeit war die Milliarden blühenden Kirschbäume. Die Kirschblütenzeit ist übrigens die beste Zeit Japaner anzusprechen und kennen zu lernen, denn beim Hanami (Blüten-gucken)sitzen die meisten Japaner leicht angetrunken vom vielen Sake auf Planen unter den Kirschbäumen und genießen das Leben.

Damit ihr euch davon ein Bild machen könnt, gibts für den 1. Blog des 2. Semesters nur einige Impressionen. Viel Spaß beim Anschau'n :)


















Samstag, 23. Januar 2010

Kyoto und Nara , 3. Tag

Hallo daheim :)

Hier nun der 3 Tag meiner kleinen Reise. Der dritte Tag war zweigeteilt. Vormittags waren Alisa und ich noch in Kyoto unterwegs, ab dem Mittag sind wir dann nach Nara gefahren in unser nächstes Hotel. Dieses mal war es jedoch ein "Hotel im japanischem Stil", das heißt ein Ryokan. Die Zimmer sind mit Tatami-Matten ausgelegt und man schläft auf dem Boden auf einem Futon. Das war schon ein tolles Erlebnis.

Nara war Japans erste Hauptstadt, noch vor Kyoto. Als der Kaiserhof dann nach Kyoto verlegt wurde, blieben lediglich die wahnsinns schönen Tempel und Schreine übrig.

Schaut euch einfach die Bilder an, dann versteht ihr schon, weshalb ich Nara so schön finde ;)

Am dritten Tag ging es morgens erstmal zum To-ji, ein buddhistischer Tempel im Süden von Kyoto. Die Pagode die ihr dort seht ist die höchste in ganz Japan :)



Danach ging es zurück zum Hotel, Sachen holen und ab nach Nara. Mit dem Zug von Kyoto aus dauert es ungefähr ne gute Stunde. Zuerst haben wir im Ryokan - dem traditionellen japanischen Hotel - unser Gepäck abgestellen. Danach sind Alisa und ich ein Stück außerhalb von Nara zum Horyu-ji gefahren- Japans älteste vollständig erhaltene Tempelanlage. Sie stammt noch aus der Nara-Zeit also aus dem 7. Jahrhundert.
Es war eiskalt an dem Tag aber es hat sich wirklich gelohnt! Der Himmel war überwiegend blau und der Horyu-ji ist der schönste Tempel, den ich bisher gesehen hab. Verblüffenderweise ist er recht unbekannt und liegt etwas abseits. Ganz zu unrecht wie ich finde.



Nachdem wir wieder am Ryokan waren sind wir mit dem Bus noch in ein nahe gelegenes Onsen gefahren. Ein Onsen ist eine heiße Quelle, die äußerst beliebt sind in Japan. Es ist wirklich ganz toll. Zunächst einmal wäscht man sich gründlich überall. Das passiert aber nicht unter einer Dusche, so wie man das in Europa machen würde vorm Baden, sondern man sitzt auf einem kleinen Hocker, hat eine Schale die man mit Wasser füllen kann und einen Duschkopf - Shampoo und Duschgel ist dort bereit gestellt. Nachdem man sich dann gewaschen hat geht man in eine von mehreren unterschiedlich heißen Becken und lässt die Seele baumeln. Es ist echt Laune und entspannt super.

Natürlich hab ich von dem Onsen keine Bilder machen. Dafür gibts jetzt noch welche vom Ryokan ;)


















Ok, das wars dann wieder für diesmal. Der nächste Eintrag ist dann zugleich auch der letzte für Kyoto bzw Nara. Ich hoffe ich schaffe es noch bevor ich heim fliege ;) Seit Kyoto und Nara ist ja auch wieder einiges passiert, aber das muss dann warten.
Also bis dann zum nächsten Mal!

Donnerstag, 7. Januar 2010

Kyoto die Zweite

Hallo :)

hier wie versprochen der zweite Tag in Kyoto.
Es gibt wieder nur eine kurze Beschreibung und darunter die zugehörigen Bilder in kleiner Auswahl. Wer Lust auf mehr hat, kann sich ja bei mir melden ;)

Eine kleine Beschwerde am Rande: schreibt mir doch mal wieder Kommentare. Ich bekomme natürlich alles, was ihr Micha sagt mit, aber ich fänds schöner, wenn ihrs mir direkt und persönlich sagt. Er ist schließlich nicht mein Briefkasten :)

So und jetzt zu den Bildern:

Zuerst sind wir zum Nishi-Hongan-Ji, ein Tempel in Zentralkyoto. "Nishi" bedeutet Westen, dh es gibt auch einen Östlichen, den Higashi-Hongan-Ji. Wir waren in beiden, doch der Östliche ist leider gerade eine Baustelle, deshalb gibt es jetzt nur Bilder vom Westlichen.

Der Nishi-Hongan-Ji wurde zuerst erbaut, im Jahre 1591 von Toyotomi Hideyoshi (für alle Geschichtsinteressierte: Hideyoshi war einer der "Drei großen Einiger" Japans, die Ende des 16. Jhd dafür gesorgt haben, das Japan nicht mehr aus hunderten kleiner "Fürstentümer" bestand).

Den Östlichen hat dann später 1602 ein anderer der 3 Einiger erbaut und zwar genau gegenüber dem Westlichen (die bauliche Ähnlichkeit ist verblüffend). Der Name des Erbauers: Tokugawa Ieyasu, wohl einer der größten Japaner überhaupt! Über ihn habe ich übrigens meine Facharbeit geschrieben ;)













Danach ging es weiter zu einem der schönsten Bauwerke dieser Welt!
Ich übertreibe nicht! Der Kinkaku-Ji oder auch der Goldene Pavillion ist atemberaubend schön!
Man findet ihn auf jeder Postkarte von Kyoto, er ist UNESCO Weltkulturerbe und allein eine Reise nach Japan wert.















Nächste Etappe war der benachbarte Ryoan-Ji, der hauptsächlich wegen seines Zen-Steingartens berühmt ist. Man sagt, der Garten hätte insgesamt 8 Felsen, aber egal wo man steht und schaut, man kann unmöglich alle 8 gleichzeitig sehen. Ich habs versucht und auf den besten Willen nur 7 gezählt...mir ist ein Rätsel wo der 8. sein soll....

Der Park um den Tempel hat aber definitiv dafür entschädigt. Irgendwie möchte man sowas auch gerne zu Hause haben.





































Kyoto war vor Tokyo die Hauptstadt von Japan und hieß damals noch Heian-kyo (Hauptstadt des Friedens). Zur Zeit als Kyoto Hauptstadt war, wohnte hier natürlich auch der Kaiser im "Gosho", so wird der Palast genannt. Leider ist er immer noch schwer zugänglich, man muss sich anmelden mit Reisepass, das Areal ist komplett umzäunt etc. Dementsprechend bekommt man schwer Bilder. Ich hab nur die Palastmauer erwischt.

Kyoto ist neben seinen Tempeln und Schreinen auch noch für seine Geishas berühmt (und nein das sind keine Prostetuierten!) Zwei der berühmtesten Geisha-viertel kann man heute noch anschauen. Die kleinen, engen Gässchen sind vollgestopft mit Teehäuser und Restaurants, in denen die Geishas ihre Kunden unterhielten (Konversation, Musik, Tanz etc.) Das hier ist Ponto-cho. (In Gion - dem anderen Viertel - waren wir natürlich auch).




















So das wars dann wieder mal. Den dritten Tag gibt es dann demnächst ;)


Freitag, 1. Januar 2010

akemashite omedetou <3


FROHES NEUES!!!!

Ich hoffe ihr seit alle gut im Jahr 2010 angekommen :) Ich war ja etwas früher dran als ihr. Ich nehme mal an, die meisten interessiert es sehr, wie man in Japan Sylvester verbringt. Dazu nur ganz kurz: es ist genauso unterschiedlich wie Weihnachten.

Sylvester bzw. Neujahr ist hier das Fest der Familie. Jeder fährt heim und abends sitzt man zusammen und schaut eine gewisse Musiksendung (jedes Jahr ungefähr 80% Einschaltquote), die 4-5 Stunden geht. Man ist "mochi" (Bällchen aus gestampften Reis, die super zäh sind und die jedes Jahr für ungefähr 10-12 Tote sorgen, weil sich vor allem alte Leute daran verschlucken und dann ersticken. Der Tipp der Regierung, um dem Erstickungstot vorzubeugen - Achtung kein Witz- Staubsauger bereit halten).

Um kurz vor Mitternacht werden dann die wichtigsten Tempel und Schreine gezeigt, die Punkt Mitternacht ihre Glocke läuten (meistens haben sie nur eine). Am nächsten Tag besucht dann die ganze Familie einen Schrein und bittet um Glück. Da das alle 120 Millionen Japaner gleichzeitig machen, steht man ungefähr 2-3 Stunden an. Irre die Japaner ^.^

Ich war heute mit ein paar Leuten aus dem Wohnheim auch an einem Schrein hier in Warabi. Selbst hier bei einem kleinen unbedeutenden Schrein, war die Schlange ewig lang. Wir haben dort nur gegessen (es werden extra Stände aufgebaut) und ich habe mir einen "daruma" gekauft, eine kleine Holzfigur, die keine Augen hat. Dh man muss die Augen selbst ausmalen. Zuerst nur eins während man sich etwas wünscht. Geht der Wunsch dann in Erfüllung malt man das nächste Auge aus.
Mein "daruma" steht für akademischen Erfolg (je nach Farbe haben sie ein anderes Aufgabenfeld). Mal schaun, was ich mir da speziell Wünsche für die Uni ;)

Soviel zu Sylvester.
Ist doch etwas länger geworden, sorry ^.^

Jetzt will ich nur noch sagen, dass ich 4 Tage in Kyoto war und es war unglaublich schön! Ich und Alisa sind super viel gelaufen und haben jede Menge Tempel und Schreine besucht. Insgesamt hab ich etwas über 4,6 GB Bilder geschossen :)
Ich kann natürlich nicht alles zeigen und erzählen, deshalb beschränke ich mich erstmal darauf einfach nur für den ersten Tag ein paar Bilder zu zeigen.

Ich hoffe euch gefällts und ihr bekommt auch mal Lust Japan live zu sehen ;)

Kiyomizu- dera (buddhistischer Tempel)


















Ninnenzaka und Sannenzaka ("2- und 3 -Jahresstraße")
kleine Gässchen, die vom Kiyomizu-dera den Berg hinunter führen und gepflastert sind mit Touristen - Souvenirlädchen. Hier findet man die ältesten Häuser Kyotos. Alles sehr romantisch :)














Chion-in (buddhistischer Tempel)
Chion-in hat eine riesige Anlage und eine besondere Halle mit einem "Nachtigal-Fußboden", der bei jeder kleinen Bewegung "singt". Damals eine Methode, um unerwünschte Besucher fern zu halten oder zumindest schnell zu bemerken. Leider konnten wir sie nicht besuchen/sehen. Dafür war der Zeitplan an dem Tag zu straff.



















Der berühmte Ginkaku-ji (der silberne Pavillion)